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Neu bei www.paperboxx.net:
paperboxx Bibliographie : Lebende Bücher
Neu im Archiv ist eine Bibliographie deutschsprachiger oder im deutschen Sprachraum verlegter beweglicher Bücher mit Titeln aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die ebenfalls im Archiv abrufbare Bücherliste mit interessanten Titeln rund um die Welt der Lebenden Bücher ist aktualisiert. paperboxx nimmt gerne weitere Titel in diese Liste auf - Nachrichten bitte an Beitrag von gremlin |
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Bei der Buchhandlung König in Köln/Düsseldorf sind aktuell einige interessante Titel aus amerikanischen Verlagen zu attraktiven Preisen erhältlich. Da angelsächsische Titel in deutschen Buchhandlungen im allgemeinen nur schwierig erhältlich sind lohnt ein Besuch allemal - die Mitarbeiter dort haben ein Herz für pop-up Fans.
Robert Sabuda - Matthew Reinhart - Dinosaurs aus der Reihe Encyclopedia Prehistorica
Michael Rosen Helen Oxenbury - We’re Going on a Bear Hunt
Kees Moorbeek - Stephen King - The Girl who loved Tom Gordon - A Pop-up Book Maggie Bateson und Louise Comfort - My fairy Garden - My fairy Treehouse und My fairy Palace aus der Reihe der aufwendig gestalteten Karusselbücher
Shakespeare’s Globe - An interactive pop-up theatre. und einige andere Titel...
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Un Salto nel mondo delle Fate a 3 dimensioni entführt den Betrachter in die Welt der Feen. Sechs Kulissenbilder zu sechs kleinen Geschichten zeigen die wundersamen Wohltaten, die sie den Menschen erweisen. Ein hübsches Buch mit anmutig gezeichneten Illustrationen. Erschienen im Verlag Editioni EL, Trieste Italien 2006 Originaltitel Step Inside - Fairies erstveröffentlicht 2006 Cat’s Pyjamas / Fernleigh Books England; Papierdesign Richard Hewitt Illustrationen Anne Yvonne Gilbert 26 x 22 cm ISBN 88-7927-936-X
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Bücher mit Panoramabildern sind in der letzten Zeit etwas seltener geworden. Sie sind bestens geeignet, den räumlichen Character einer Szene hervorzuheben. Diese italienische Ausgabe gehört zusammen mit ähnlich gestalteten Büchern zu einer mit Step Inside betitelten Reihe - zum Teil mit Leuchteffekten - aus dem Verlag Fernleigh Books , London. Dazu zählen: Classic Tales - Fairy Tales - Legends - Non Fiction - Rhymes - Gifts.
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Anlässlich des 200. Geburtstages zeigt die Bayerische Staatsbibliothek in München vom 27. Juli bis 14. Oktober 2007 die Ausstellung Franz Graf Pocci (1807-1876): Schriftsteller, Zeichner, Komponist unter drei Königen Im Fürstensaal der Bibliothek werden Originalzeichnungen, Druckgrafiken, Lebensdokumente und Briefe ausgestellt, darunter Karikaturen aus den Alben der Zwanglosen Gesellschaft und Erstdrucke seiner Veröffentlichungen.
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Franz Graf Pocci besaß eine reiche künstlerische Begabung, die er neben seiner Tätigkeit am bayerischen Königshof als Schriftsteller, Zeichner und Komponist zu einem beachtlichen und vielfältigen Werk genutzt hat. Sein Ruf als ‘Kasperlgraf’ stammt von seinen Bemühungen, der Figur des Kasperl oder Hanswurst eine Bühne zu geben. Er hat sich tatkräftig für das Münchener Puppenspiel eingesetzt und für das Repertoire des von Josef Leonhard "Papa" Schmid geründeten Marionettentheaters in München mehr als vierzig Werke geschaffen.
Hildegard Krahe berichtet in ihrem Buch ‘Lothar Meggendorfers Spielwelt’, daß der elfjährige Lothar am Eröffnungstag des Marionettentheaters im Jahre 1858 die Aufführung eines Stückes aus der Feder von Franz Graf Pocci gesehen hat. Seine Eindrücke und seine Begeisterung hat Meggendorfer später in einigen seiner Werke ausgedrückt wie in dem Ziehbild ‘Der durstige Kasperl’ oder im ‘Münchener Kasperltheater. Ausdruck ihrer gemeinsamen zeichnerischen Begabung und ihres Interesses, die Geschehnisse der Zeit zu skizzieren und karikaturieren ist ihre Mitarbeit bei den Münchener Bilderbogen, bei der einige Anklänge des jüngeren Meggendorfer bei früheren Arbeiten Poccis deutlich erkennbar sind.
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Aus der Ankündigiung der Bayerischen Staatsbibliothek: Franz Graf Pocci, bekannt vor allem als „Kasperlgraf“, ist eine der liebenswertesten und vielseitigsten Künstlergestalten des alten München. Unter anderem hat er mit seinen Werken die damals noch spärliche Kinder- und Jugendliteratur bereichert und für das 1858 gegründete Münchner Marionettentheater 42 Komödien geschrieben. Daneben veröffentlichte er romantisch-idealistische Volksdramen, Gedichtbände und Zeitungsartikel. Schier unübersehbar ist die Fülle der Zeichnungen Poccis: fantasievolle Burgen, Reiseimpressionen, Weihnachtsbilder und Karikaturen, u.a. für die „Fliegenden Blätter“, eine köstliche Satire auf den subalternen Beamten, den „Staatshämorrhoidarius“. Vor allem in den frühen Jahren entstanden mehr als 600 Kompositionen, die nur zum Teil veröffentlicht sind: zahlreiche Lieder, darunter die von Felix Mendelssohn Bartholdy geschätzten „Blumenlieder“, zwei Klaviersonaten und einige Singspiele wie der 1840 aufgeführte „Alchimist“. Die Ausstellung schöpft aus dem reichen Fundus an Pocci-Materialien der Bayerischen Staatsbibliothek: dem 1992 in die Bibliothek gekommenen Teilnachlass Poccis und Nachlässen seiner Freunde Friedrich Beck, Hyacinth Holland und Georg Scherer, Einzelautographen und Erstausgaben Poccis sowie dem Archiv der „Zwanglosen Gesellschaft“. Sie bietet einen interessanten und spannenden Einblick in das umfangreiche Werk Poccis, der als Zeremonienmeister, Hofmusikintendant und Oberstkämmerer unter den Königen Ludwig I., Maximilian II. und Ludwig II. das Leben bei Hofe und den Wandel der Zeit aus unmittelbarer Erfahrung kennenlernte: die Feste und Reisen der Wittelsbacher ebenso wie das Revolutionsjahr 1848 oder die Abdankung Ludwigs I.
Zur Ausstellung erscheint im Allitera-Verlag ein Katalog von rund 160 Seiten mit zahlreichen farbigen Illustrationen Text- und Bildwiedergabe mit freundlicher Genehmigung © BSB Bayerische Staatsbibliothek München
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NOT POP-UPS: The Other Illustrated Books, Ephemera, and Graphic Designs of Vojtěch Kubašta (1914-1992) A Selected Exhibition from the Collection of the Bienes Museum of the Modern Book May 20-October 8, 2007
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Das Bienes Museum of the Modern Book hat 2001 im Rahmen der Ausstellung Pop-up, Peek, Push, Pull, Scratch, Sniff, Slide, Spin, Lift, Look, Listen, Raise, Lower, Unfold, Turn, Open, Close erstmals zwei Werke von Vojtěch Kubašta (1914-1992) ausgestellt. Dies war Anlass für das Museum, sich mit seinem Werk näher zu befassen. In der im Jahr 2004 folgenden Ausstellung unter dem Titel Paper Engineering: The Pop-up Book Structures of Vojtěch Kubašta, Robert Sabuda, and Andrew Binder konnten bereits 19 Werke des Künstlers ausgestellt werden. Der Ausstellungskatalog hierzu ist in der Reihe Digital Collections im Internet einsehbar: Findlay, James A.: Paper Engineering: The Pop-up Book Structures of Vojtech Kubašta, Robert Sabuda, and Andrew Binder Fort. Lauderdale, Bienes Center for the Literary Arts, 2004. – 36 Seiten, 51 Farbabbildungen, anläßlich der Ausstellung im Bienes Center vom 12.01.2004 bis 12.03.2004; ISBN: 0-96788-588-4.
Im Jahr 2005 widmete das Bienes Museum dem Künstler eine eigene Ausstellung mit dem Titel Pop-ups, Illustrated Books, and Graphic Designs of Czech Artists and Paper Engineer, Vojtěch Kubašta (1914-1992), mit 152 Exponaten aus der Sammlung der “pop-up lady”, Ellen G.K. Rubin, Scarsdale, NY, und Kubašta’s Tochter, Dagmar Kubaštová Vrkljan, Sarnia, Ontario, Canada.
Das Bienes Museum hat seitdem eine eigene Sammlung des Werks von Vojtěch Kubašta aufgebaut, die mittlerweile nahezu 315 Exponate aller Art umfasst. Dazu zählen Werbezettel, Kalender, Bücher, Modelle, pop-up Bücher, Glückwunsch- und Postkarten, Plakate und Drucke. Die Sammlung zeigt das vielschichtige Werk Kubašta’s, das weit über die allgemein bekannten Kulissenbücher hinausgeht, die seinen Weltruhm begründet haben.
Unter dem Titel
Not Pop-ups: The Other Illustrated Books, Ephemera, and Graphic Designs of Vojtěch Kubašta (1914-1992) - A Selected Exhibition from the Collection of the Bienes Museum of the Modern Book
zeigt das Bienes Museum vom 20.Mai bis 8.Oktober 2007 eine Auswahl aus der Sammlung mit einem umfassenden Blick auf das gesamte Werk des Künstlers. Dankenswerterweise hat das Bienes Museum alle Exponate mit Abbildung und genauer Beschreibung in der Reihe Digital Collections im Internet zugänglich gemacht.
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pop-up’s einmal anders...
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Die Tätigkeit des Papierdesigners (paperengineers) wird von Buchliebhabern vielfach vornehmlich nur mit der Gestaltung schöner Bücher in Verbindung gebracht. Dabei haben viele der heute bekannten Künstler ihren Weg von der Werbung und Verpackung hin zur Buchgestaltung gefunden - und tatsächlich gibt es ja hier keine grundsätzlichen Unterschiede. Es finden sich immer neue Beispiele für diese Tätigkeit insbesondere in der Verpackungstechnik, in gedruckten Medien, der Werbung, in der Architektur und in der Produktgestaltung. paperboxx möchte gerne auf diese Verbindung zwischen Design und dem Werkstoff Papier hinweisen und Beispiele dafür zeigen, daß die Welt des Papierdesigners nicht nur aus Büchern besteht (siehe auch schon aktuelles Mai 2007).
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Der Autohersteller Ford hat anläßlich der Einführung des neuen Ford Mondeo in der Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus vom 18.06.2007 eine neuartige pop-up Anzeige geschaltet. Beim Aufklappen des Magazins zwischen der zweiten und dritten Umschlagseite öffnet sich ein pop-up, das den Mondeo in dreidimensionaler Form unter der Überschrift ‘Der springt ins Auge, stimmts?’ darstellt.
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Nach Einschätzung des Werbeleiters der Ford-Werke thematisiert die Überschrift ‚Der springt ins Auge, stimmt's?’ nicht nur die Mechanik des Pop-ups, sondern auch die neue Formensprache, das ‚Ford kinetic Design. Gemeint ist ‚Energie in Bewegung’ – eine dynamische Optik, die den Eindruck erweckt, als ob sich das Fahrzeug bewege, selbst wenn es stillsteht
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Insgesamt eine gelungene Verbindung zwischen Produkt und Werbeform. Das pop-up bietet sich zur Veranschaulichung von Bewegung und Geschwindigkeit in idealer Form an. Das Ford Kinetic Design - Energie in Bewegung erinnert an David A. Carter: Im Vordergrund steht bei allen pop-ups die kinetische Energie, die sich als Resultat der Bewegung ergibt.Kinetische Energie ergibt sich beim Öffnen eines Buches, sie ist die Lebenskraft aller pop-ups und Papierdesigner- The Elements of Pop-Up New York 1999.
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Entworfen wurde diese für ein gedrucktes Massenmedium neuartige Werbeform von den Mediaplanern Jean Guerrieri und Kai Michel bei der Mediaagentur MindShare in Düsseldorf. Möglich wurde das eingeheftete pop-up durch neuartige Herstellungsverfahren. Verantwortlich auf der technischen Entwicklungsseite ist das Burda Community Network. Der Leiter des Production Service, Wolfgang Dufner, über die Herstellung des Pop-ups: „Das revolutionierende, maschinelle Verfahren löst aufwendige kostenintensive Handarbeit ab und generiert dadurch zusätzlich Attraktivität in Bezug auf Aktualität.“ FOCUS-Anzeigenleiter Ingo Müller: „Mit einem Pop-up kann ein Produkt außergewöhnlich effektvoll und vor allem dreidimensional inszeniert werden. Wir freuen uns sehr über die gelungene kreative Umsetzung dieses Ad-Specials gemeinsam mit Ford und den Agentur-Partnern.“ Beitrag von gremlin
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In der Ausgabe Aktuelles Mai 2007 hatten wir bereits einen faltbaren Tragebehälter von IKEA vorgestellt.
Die rechts abgebildeten Flaschenbehälter sind in ähnlicher Form aufgemacht und dienen zur Aufnahme von sechs Bierflaschen. Was zunächst nur den Anschein einer profanen Kartonverpackung macht entpuppt sich bei nährem Hinsehen als aufwendige und durchdachte Konstruktion.
Alle Vorteile des Werkstoffs Papier werden hier in vorbildlicher Weise ausgenutzt: geringes Gewicht, hohe Stabilität und Tragekraft, problemlose Verarbeitung, geringer Platzbedarf. Möglich wird dies durch ein ausgeklügeltes Papierdesign, das die tragenden Elemente, wie sie bei beweglichen Büchern üblich sind durch Streben miteinander verbindet und beim Auffalten aktiviert. Beim Auseinanderziehen der Verpackung entsteht ohne weiteres Zutun ein kompaktes dreidimensionales raumgreifendes Gebilde. Diese Verpackung kann nach dem Kauf gefüllt mit den den leeren Flaschen wieder zurückgegeben oder problemlos wieder zusammengelegt mit dem Altpapier entsorgt werden.
Insgesamt also eine kluges Papierdesign, wie wir es von vielen pop-up Büchern bereits kennen und ein Beleg für die Arbeit des Papierdesigners auch auf diesem Gebiet.
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